Blattspinat

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  • Maya Codex in 2,2 Gigapixeln

    tl;dr: Zoom einfach ein bisschen in dem Bild herum. Tipp: Auch mal am Rand einer Seite bis zum maximum zoomen.

    Der etwa 800 Jahre alte Codex Dresdensis ist eine der wenigen erhaltenen Maya Handschriften. Für den Kultur-Hackathon Coding da Vinci hat die SLUB Dresden die Scanns des Werkes in voller Auflösung bereit gestellt. Für den Wettbewerb ist es zwar zu spät, aber ich wollte trotzdem etwas mit den Bildern machen. Jede der einzelnen Seiten habe ich als hochauflösende Bilddatei vorgefunden. Das interessante ist, dass die Bilder nicht 100% zugeschnitten waren so dass man an den Rändern noch kleine Teile der angrenzenden Seite sieht. Deswegen habe ich einfach mal probiert, was passiert, wenn man alle diese Dateien in Photoshop zu einem Panorama zusammen rechnen lässt. Das ganze dauert dann ein paar Stunden und schon hat man ein riesiges Dokument mit den zusammen gesetzten Bildern. Das Speichern der Datei dauert dann noch einmal so lange wie das zusammensetzen der Bilder. Während des ganzen Prozesses schreibt Photoshop dann mal so 75GB Auslagerungsdateien. Aus Photoshop exportiert bekommt man das große Bild dann nur im Photoshop eigenen PSB Dokumentenformat, da Photoshop aus irgendwelchen Gründen keine PNGs über 2GB schreiben kann (Das Format selbst würde das erlauben) und auch kein BigTiff unterstützt, mit welchem Tiffs über 4GB möglich währen. Für JPEG ist die Bildbreite von 65712 Pixeln ganz knapp über dem Formatlimit. Glücklicherweise kann ImageMagick das PSB-Format lesen, denn diese Software wollte ich auch benutzen um das Bild in 256x256 Pixel kleine Bildkacheln zu zerteilen. Ziel dieser Aktion war es das riesige Bild in einem Interaktiven Viewer auf dieser Webseite zu präsentieren. Als Bildviewer benutze ich hier wieder leaflet, welches eigentlich für Landkarte gedacht ist. Aber da Karten ja auch nur riesige Bilder sind lässt sich leaflet für sowas eben auch gut umfunktionieren. Für die einzelnen Zoomstufen mussten die Bildkacheln dann noch mal in jeweils halber Auflösung generiert werden. Die beschriebenen Schritte haben sehr viel Speicher, Rechenleistung und eine Woche Rumprobieren verbraucht. An vielen Stellen lernt man so die Grenzen von verschiedener Software lernen.

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    Veröffentlicht am 26.7.2015
  • Denkmale der Stadt

    Vor einiger Zeit erstellte ich eine Karte mit den Baustellen in Dresden. Diese ist natürlich nicht vollständig und sicher auch in naher Zukunft nicht mehr aktuell. Eine andere Art von Bauwerken, welche möglicherweise auch ein paar mehr Menschen interessieren sind Kulturdenkmale. Davon gibt es auch echt eine Menge: Laut Wikipedia allein in Dresden etwa 13.000. In der Wikipedia wird versucht diese alle mit Bild und Koordinaten aufzulisten. Da ich bekanntlich eher ein Freund von Karten als von schnöden Listen bin, habe ich mich mal ran gesetzt und versucht diese Listen zu parsen um sie auf eine Karte zu bringen.

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    Veröffentlicht am 14.7.2015
  • Satellitenbilder ohne Wolken


    Als ich damals anfing den Lyrk Kartenstil zu entwickeln schaute ich mir viele verschiedene Karten an, um zu schauen welche Sachen gut aussehen und welche Darstellungen mir gar nicht gefallen. Dabei war aber nicht nur das Aussehen relevant, sondern auch ob die Karte mit den schönen Farbgebungen noch zu lesen ist. Wichtig ist auch, dass die einzelnen Zoomstufen miteinander funktionieren und zusammen passen. Gerade die Zoomstufen, auf denen nur noch Kontinente und ein paar Ländergrenzen zu sehen sind, sehen oft etwas langweilig aus, weil es einfach keine Details gibt bei denen es Sinn machen sie zu zeigen. Durch den Einfarbigen Hintergrund sehen viele OSM-Kartenstile dann langweilig aus oder zeigen zu viele Details und werden dadurch unübersichtlich. Ich hatte die Idee Satellitenbilder mit in den Kartenstil einzuarbeiten, um auch einen Eindruck zu geben wo auf diesem Planeten Wüste ist, wo die Oberfläche begrünt ist und wo nur noch Schnee und Eis liegt. Es gibt durch die Landsat Missionen zwar freie Sat-Bilder vom ganzen Planeten, doch die Handhabung damit ist nicht ganz einfach. Die Bilder haben eine Auflösung von etwa 16 Metern pro Pixel. Bei 510 Millionen km² Erdoberfläche sind das theoretisch, wenn ich mich nicht verrechnet habe, knapp 2.000.000.000.000 Pixel oder 2 Terrapixel. Hinzu kommt, dass es von jedem Fleck auf der Erde nicht nur ein, sondern viele Landsat Bilder gibt. Viele der Bilder sind einfach komplett mit Wolken bedeckt oder haben wegen unterschiedlichen Jahreszeiten unterschiedlichste Farbgebungen. Die Arbeit diese ganzen Bilder per Hand oder automatisch auszusortieren und dann zusammen zu führen wollte und konnte ich mir nicht machen.

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    Veröffentlicht am 15.5.2015
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